Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

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Rückenschmerzen in der Schwangerschaft
Nina Tedesco - Schwangerschaftsmassage

Nina Tedesco

„Insbesondere der untere Rücken, fast schon der Po, tut mir weh und manchmal zieht es mir ins Bein“, so klagen es mir die Frauen beim Vorgespräch, die sich bei mir eine Schwangerenmassage gönnen. Viele schwangere Frauen finden den Weg in meine Massagepraxis weil sie unter dem Ischias-Syndrom leiden. 

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft kommen häufig vor

Der ganze Rücken kann beansprucht sein und es gibt zahlreiche Ursachen. Viele Frauen leiden vor allem unter dem sogenannten Ischias-Syndrom. Da man hier sehr gut Abhilfe schaffen kann, möchte ich darüber schreiben.

Vor allem abends, wenn man eigentlich zur Ruhe kommen möchte, schmerzen diese Körperzonen. Manche Schwangere berichten auch von Schmerzen, die ins Bein ausstrahlen und benennen das Problem mit Ischiasschmerzen. Einige sind dann sehr besorgt und befragen den Gynäkologen oder die Hebamme nach der Ursache. Gynäkologen und Hebammen beruhigen dann, dass es sich nicht um eine Komplikation in der Schwangerschaft handelt und mit dem Baby alles Ok ist.

Die Ärzte raten auch zu gezieltem Sport wie Schwangerschaftsgymnastik, Aqua fit oder Yoga. Bewegung ist sinnvoll und eine Linderung der Beschwerden durch Sport ist auch nicht selten der Fall.

Beschwerden während der Schwangerschaft lassen sich gut durch Massagen behandeln

Immer mehr Ärzte raten auch den Schwangeren gezielt nach einem Spezialisten zu suchen, der die Schwangerschaftsmassage in Seitenlage beherrscht. Meistens sind die Beschwerden schon nach einer Massageanwendung weg und die Schwangere kann sich die nächsten Wochen schmerzfrei bewegen bis die Ischialgie erneut eintritt. In der Schwangerschaft liegt der Grund für die Rückenschmerzen meistens an den sehr verspannten Muskeln im Becken. Diese drücken auf den Ischias-Nerv. Der gereizte Nerv löst die Schmerzen aus. Man spricht auch vom Piriformis-Syndrom, denn dahinter steckt meistens ein verkrampfter und verkürzter Piriformis-Muskel. Eine Linderung oder sogar ein Verschwinden des Schmerzes erfolgt durch Lockerung und Dehnung des Piriformis-Muskels. Dieser Muskel kann durch tiefe Massagegriffe erreicht werden und die Schmerzen tatsächlich schon nach einer Anwendung behoben werden, da der Muskel gut auf die Massage reagiert. Da die Überbeanspruchung dieser Muskulatur in der Schwangerschaft eher zunimmt und die ganze Zeit über anhält, können die Beschwerden immer wieder auftreten. Regelmäßige Massagen in der Schwangerschaft helfen präventiv schlimmere Formen der Ischialgie abzuwenden. Die Schwangere fühlt sich in ihrem Körper wieder wohl und kann ihre Schwangerschaft genießen.

Ursachen für eine Verkrampfung der Muskulatur im Po und des Piriformis:
  • langes Sitzen
  • veränderte Haltung (in der Schwangerschaft verlagert man das Gewicht nach hinten, um dem nach vorne ziehenden Bauch entgegen zu wirken)
  • schweres Heben (auch das Tragen des eigenen Gewichts, das durch die Schwangerschaft in kurzer Zeitn rasch zunimmt, ist Grund für die Überbelastung der Muskulatur)
  • zudem verändert sich der Gang (typischer Watschelgang) und durch die veränderte Beinstellung wird die Muskulatur im Becken anders beansprucht und überbelastet
Fazit:

Das Ischias-Syndrom ist ein häufig auftretendes Beschwerdebild in der Schwangerschaft. Abhilfe schafft vor allem die professionelle Schwangerschaftsmassage, die Beschwerden werden gelindert und sogar behoben. Regelmäßige Massagen in der Schwangerschaft helfen bei akuten Rückenschmerzen und präventiv um schlimmere Formen der Ischialgie abzuwenden.

Eure Nina Tedesco!


Bildquelle: (c) istockphoto.de/kjohansen

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